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Yves Siffer

Yves Siffer entdeckte die Hinterglasmalerei 1972, als er Rudi Grossmann kennenlernte. Er machte sich in dessen Werkstatt mit der Technik vertraut, indem er religiöse Motive kopierte. Er verliess diese Tradition aber schnell und malte mit liebevollem Blick Alltagsszenen aus dem Val de Villé im Elsass, wo er lebt. 1990 hielt er auf Rückspiegeln und Windschutzscheiben nächtliche Stadtdarstellungen fest, mit leeren Gassen im fahlen Licht von Strassenlaternen. Später faszinierten ihn Gegenstände, er komponierte reizvolle Stilleben mit Küchenutensilien (Pfannen, Kaffeekannen, Büchsenöffner, emaillierte Trichter, usw.), manchmal in ruhiger, manchmal in spannungsvoller Gegenüberstellung. Später interessierte er sich für Werkzeugporträts, Altarretabel, Reliquiare, vanitas-Darstellungen und Kuriositätenkabinette, Sinnhinterfragungen von Objekten, in gewollt arglosen Inszenierungen.
Durch ihr schützendes Glas halten uns die Bilder von Yves Siffer jedoch in erster Linie unser eigenes Spiegelbild vor Augen.

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