Ausstellung

 
Brian Clarke Life and Death

21. November 2010 - 3. Juli 2011

Verlängerung bis zum 28. August 2011

  
Brian Clarke zählt heute zu den international bekanntesten Künstlern, die mit Glas arbeiten. Nach den Fenstern der Klosterkirche La Fille-Dieu in Romont folgten grosse Projekte mit zeitgenössischen Architekten (u.a. Al Faisalia Komplex in Riad, Pfizer Hauptsitz New York), und kürzlich Glasmalereien für die gotische Kathedrale von Linköping in Schweden. Neben den Gestaltungen am Bau entstehen stets Werke, in denen sich der englische Künstler mit besonderen Themen auseinandersetzt.


    An Art Historian, 2008                         A High Court Judge, 2007                     An Optimist, 2008

Die Ausstellung der neuesten Werkserie Don't Forget the Lamb und bedeutender Zeugnisse des Schaffens Brian Clarkes aus den letzten zehn Jahren steht unter dem Zeichen des Lebens und der Sterblichkeit. Der Tod seiner Mutter löste eine intensive Beschäftigung mit der Vergänglichkeit und der Erinnerung aus und führte zu einer Reihe von Arbeiten, wie sie in diesem Medium kaum je eindrücklicher geschaffen wurden. Aus der Perspektive des Todes dreht der Künstler die Bedeutung der Materialien um, das Blei als Werkstoff traditioneller Glasmalereien wird zum vorherrschenden Gestaltungsmittel.


      Don't Forget the Lamb, 2008, 235 x 420 cm

Dem memento mori stehen farbvolle Zeichen des Lebens gegenüber, allen voran die Lilien der grossen Glass Wall. Das Lilienmotiv aus einem Ornament in den Fenstern der Sainte Chapelle in Paris wird zu einem Sinnbild für die lebendige Gegenwart der Vergangenheit.


                           Flowers for New York, 2001, 122 x 210 cm

Website von Brian Clarke
                                                                                   Die Presse

www.romont.ch